Der Kunstförderverein Kreis Düren e.V. unterstützte auch 2014
junge KünstlerInnen durch ein Stipendium:

Jamie BerginJamie Bergin  ·  Klavier

Jamie Bergin wurde 1989 in Groß­bri­tan­nien geboren. Er erhielt seine Hochschul­aus­bildung an der Chetham’s School of Music in Manchester und an der Guildhall School of Music and Drama in London.
2011 begann er sein Studium bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling an derHochschule für Musik, Theater und Medien Hannover; anschließend setzte er sein Studium bei Lars Vogt fort.
Er besuchte Meisterkurse u.a. von Karl-Heinz Kämmerling, John Lill und Yonty Solomon. Jamie Bergin erhielt bereits verschiedene Preise und Auszeichnungen. So gewann er beim Europäischen Klavierwettbewerb Bre­men 2012 den 1. Preis sowie einen Son­der­preis für die beste Interpretation der Auftragskomposition und den Publi­kums­preis des Weser-Kuriers. Es folgten ein 2. Preis und der Carl-Nielsen-Preis beim In­ter­­nationalen Bang & Olufsen PianoRAMA-Wettbewerb in Dänemark, der Ian Fleming Award des Musicians’ Benevolent Fund und ein Stipendium des Countess of Munster Mu­sical Trust.
Regelmäßig tritt Jamie Bergin in Groß­britannien und Deutschland auf. Er konzertierte an renommierten Orten wie der Bridgewater Hall, der Barbican Concert Hall und St. Martin in the Fields. Viele seiner Konzerte wurden auf Radio Bre­men und Deutschlandradio Kultur übertragen. Der britische TV-Sender Channel 4 widmete ihm eine Dokumentation, die mehr­fach ausgestrahlt wurde. In Heimbach ist Jamie Bergin zum zweiten Mal zu Gast.

Caroline GouldingCaroline Goulding  ·  Violine

Caroline Goulding gilt als eine der herausragenden Begabungen ihrer Generation. Schon früh hat sie mit den führenden Orchestern Nordamerikas wie dem Cleveland Orchestra, Toronto Symphony, National Symphony, Dallas Symphony, Houston Symphony, Detroit Symphony, Charlotte Symphony, Louisville Orchestra, Sarasota Orchestra, Buffalo Philharmonic, der Columbus ProMusica, dem Orchestra of St. Luke’s, den Cleveland Pops und Cincinnati Pops als Solistin zusammengespielt. Daneben trat sie u.a. bereits mit Recitals in der Carnegie Hall, im Lincoln Center, in der Merkin Hall, im Kennedy Center, in der Konzerthalle der Verbotenen Stadt in Peking und im Isabella Stewart Gardner Museum auf. 
Highlights der Saison 2013/14 sind ein Konzert im Schloss Elmau mit dem Pianisten Michail Lifits im Dezember 2013 sowie ihr Debüt als Solistin beim Radiophilharmonie Saarbrücken und beim Orchester des Hessischen Rundfunk. Darüber hinaus macht sie im April 2014 eine Duo-Tournee zusammen mit dem Pianisten Michael Brown und wird dabei u.a. im Pariser Louvre und im Konzerthaus Berlin konzertieren. Ab November 2013 wird sie am Master Studies Program der Kronberg Academy teilnehmen und dabei in der Klasse von Christian Tetzlaff studieren. In der Saison 2012/2013 gab Caroline Goulding ihr Debüt in Deutschland und Japan, sowie mit dem Indianapolis Chamber Orchestra, California Symphony, Pasadena Symphony, Camerata Chicago und dem Cape Cod Symphony Orchestra. In Deutschland debütierte sie Dezember 2012 bei der von Rolando Villazón moderierten Show “Stars von morgen”, die auf dem Sender ARTE ausgestrahlt wurde sowie in der Klangwerkstatt in Bad Kissingen im Juli 2013.
Highlights der Saison 2011/2012 waren Debüt-Auftritte mit dem London Chamber Orchestra, Milwaukee Symphony, Colorado Symphony, New Mexico Symphony, Eastern Connecticut Symphony und dem Eastern Music Festival Orchestra sowie Recital-Debüts bei den Kansas City Harriman-Jewell Series, an der University of Florida und the National Museum of Women in the Arts in Washington DC. 
2013 erhielt Caroline Goulding das Kempinsky Young Artists Stipendium. Im Mai 2011 erhielt sie das mit 25.000$ dotierte renommierte Avery Fisher Career-Stipendium. Zuvor gewann sie 2009 die Young Concert Artists International Auditions, erhielt das Helen Armstrong Violin Fellowship und wurde für ihre Debüt-Aufnahme beim Telarc Verlag für den Grammy nominiert. 
Caroline Goulding wurde 1992 in Boston geboren und begann mit dreieinhalb Jahren Geige zu spielen. Ihren ersten Unterricht hatte sie bei Julia Kurtyka. Ihre Studien führte sie bei Donald Weilerstein am New England Conservatory fort. Sie spielt eine General Kyd Stradivarius (1720), eine Leihgabe von Jonathan Moulds. 

Anastasia KobekinaAnastasia Kobekina  ·  Violoncello

Anastasia Kobekina wurde 1994 im russischen Jekaterinburg geboren.
Ihren ersten Cellounterricht erhielt sie im Alter von vier Jahren; 2006 wurde sie am Moskauer Konservatorium in die Klasse von Olga Galochkina aufgenommen. Sie nahm an Meisterkursen von Ralph Kirshbaum, Ferenc Rados, Antoine Tamestit, Steven Isserlis und Pamela Frank teil.
In ihrer Heimat machte Anastasia Kobekina bereits durch mehrere erste Preise, etwa beim Fernseh-Wettbewerb „Nutcracker“ oder dem Wettbewerb „New Names“ in Moskau, auf sich aufmerksam. 2008 war sie Finalistin des Wiener Wettbewerbs „Eurovision Young Musicians“, 2009 gewann sie den 1. Preis des Zentralen Musikschulwettbewerbs in Moskau. Von der Kronberg Academy wurde ihr 2010 nach einem Meisterkurs bei David Geringas der Landgraf von Hessen Preis zugesprochen, 2012 wurde ihr dort das Boris Pergamenschikow Stipendium verliehen.
Ihre Konzerttätigkeit führte Anastasia Kobekina u.a. nach Moskau, Berlin, Wien, Brüsselund Tel Aviv. Sie konzertierte mit Orchestern wie dem Litauischen Nationalorchester, dem Warschauer Sinfonieorchester unter Krzysztov Penderecki, den Wiener Symphonikern und dem Tchaikovsky Symphony Orchestra.
Anastasia Kobekina trat u.a. bei den Festivals „Moscow meets friends“, „Rising Stars in theKremlin“ und dem Musikfestival in Alzenau auf. Im Rahmen der Reihe „Chamber Music Connects the World“ konzertierte sie mit Yuri Bashmet, Gidon Kremer und András Schiff. 2013 musizierte sie mit Vladimir Spivakov und den Moskauer Virtuosen in Davos und wurde von Steven Isserlis zu seinem Festival „Zaubersee – Russian Music Lucerne“ eingeladen.
Anastasia Kobekina spielt ein Cello von Stefano Scarampella aus dem 19. Jahrhundert, gestiftet von der Vladimir Spivakov Foundation.
In Heimbach ist sie zum zweiten Mal zu Gast.

Aaron PilsanAaron Pilsan  ·  Klavier

Aaron Pilsan wurde 1995 in Dornbirn (Österreich) geboren.
Er begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel und erhielt ab 2003 Unterricht von Iván Kárpáti.
Seit 2007 ist er Schüler von Prof. Karl-Heinz Kämmerling, der ihn zuerst am Institut für Hochbegabtenförderung der Universität Mozarteum Salzburg und ab 2009 am Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter der Musikhochschule Hannover unterrichtete. Er nahm an Meisterkursen bei Kämmerling, Alfred Brendel und András Schiff teil. 
Seit 2004 erzielt Aaron Pilsan regelmäßig Erfolge bei Musikwettbewerben. So gewann er im Jahr 2007 beim Nachwuchs-Klavierwettbewerb der Firma Wendl & Lung den 1. Preis des Bundeswettbewerbs, womit er sich einen firmeneigenen Flügel erspielte. Erste Preise erhielt er außerdem beim österreichischen Bundeswettbewerb prima la musica, beim Rotary-Jugend-Musikpreis in Lindau und beim Grotrian-Steinweg Wettbewerb in Braunschweig, bei dem man ihm zusätzlich den Grotrian-Steinweg Sonderpreis verlieh. Bei der Jeunesses Musicales International Competition in Bukarest gewann er den 2. Preis; beim Musikwettbewerb „Ton und Erklärung“ in München wurde er mit einem Sonderpreis für die beste Liszt-Interpretation ausgezeichnet. 
Aaron Pilsan spielte bei renommierten Festivals und Veranstaltungen, u. a. bei Lunchkonzerten der Berliner Philharmoniker, beim Europäischen Jugend Musikfestival Passau, dem Internationalen Klavierfestival junger Meister in Lindau, den Schwetzinger und den Bregenzer Festspielen, dem Bad Homburger Kammermusikfest sowie beim KissingerKlavierOlymp und Kissinger Sommer.