PRESSEZITATE 2009 
(Zusammenstellung: L. P. Johannsen, Pressestelle) 


[…] „Es ist ungeheuer wichtig, dass das Kammermusikfest durch RWE bis 2012 gesichert ist. Denn damit habe ich auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten Planungssicherheit und kann die Künstler weit im Voraus verpflichten, die ich gerne dabei hätte und denen die Tage in Heimbach unendlich viel bedeuten.“ 
(Lars Vogt im Gespräch, Dürener Zeitung, 26.03.09) 

Der Pianist Lars Vogt führt schon seit Jahren vor, dass neue Musik vom Publikum nicht bloß Huckepack mit Klassikern ertragen werden muss, sondern selbst ein Festival trägt. Er spannt in diesem Jahr Schumann, Reimann und Widmann zusammen, kombiniert Mozart mit Tango-König Piazzolla. Seine im Nordeifel-Ort Heimbach angesiedelten Experimente sind so gefragt, dass es beim Beginn des Vorverkaufs zu einer Überspannung kam: Der Server fiel aus. Doch hatte der Kunstförderverein Kreis Düren die technischen Probleme rasch wieder im Griff. 
(Rheinischer Merkur, 11.06.09) 

Knisternde Spannung lag über dem Rurtal und dem Jugendstil-Kraftwerk, beide leicht in abendlichen Dunst gehüllt, als am Montag das Eröffnungskonzert zum Kammermusikfest anstand. Sie löste sich, als Tanja Tetzlaff, eine fast schon „alte bekannte“ in Heimbach, und Florian Donderer die ersten Akkorde spielten. 
(Kölnische Rundschau, 24.06.09) 

Davon können die meisten Veranstalter nur träumen: Ein Kammermusikabend mit Werken fast ausschließlich aus dem 20. Jahrhundert und trotzdem ein ausverkauftes Haus. Während moderne Kompositionen gemeinhin die Kartenverkaufszahlen in den Keller stürzen lassen, drängeln beim Kammermusikfest „SPANNUNGEN: Musik im Kraftwerk Heimbach“ alljährlich mehr Menschen um die begehrten Sitzplätze als im attraktiven Jugendstilbauwerk untergebracht werden können. 
(Kölner Stadt-Anzeiger, 24.06.09) 

„Die Teilnehmer von SPANNUNGEN sind über die Jahre hinweg zu einer Familie zusammengewachsen und jedes Jahr kommen neue Leute hinzu. Die Programme sind so aufregend, dass ich immer wieder denke, dass es nicht mehr zu toppen ist. Doch ich werde stets eines Besseren belehrt. Kein Musiker möchte sich eine Blöße geben. Das ist wohl auch der Grund für die herausragenden Leistungen.“ 
(Lars Vogt im Gespräch, Kölner Stadt-Anzeiger, 27. 06. 09) 

Einen Höhepunkt stellte die Auftragskomposition [Marc Anthony Turnage, „Five Processionals] dar. Zu Recht zeigte sich Turnage von der Qualität, mit der seine Musik vorgetragen wurde, begeistert. „Bereits bei den Proben war ich von der Art, wie sie meine Musik spielten, so beeindruckt und inspiriert, dass ich sofort zu komponieren begann, als ich ins Hotel zurückkam.“ 
(Kölnische Rundschau, 30.06.09)