Der Kunstförderverein Kreis Düren e.V. unterstützte auch 2007 
junge KünstlerInnen durch ein Stipendium:

Alexej Gorlatch 

Alexej Gorlatch wurde am 23 Mai 1988 in Kiew/Ukraine geboren. 
Seit 2002 ist Alexej Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. K.-H. Kämmerling. 

Alexej ist vielfacher erster Preisträger bei ”Jugend musiziert” (zuletzt im Bundeswettbewerb 2005 mit der maximalen Punktzahl, sowie in der Bundessonderwertung Klassik), gewann erste Preise im Karl-Lang-Wettbewerb (München), Steinway-Wettbewerb (Berlin 2002, Hamburg 2003)

Grotrian-Steinweg-Wettbewerb (Braunschweig 2003) , Van-Bremen-Wettbewerb (Dortmund 2004) und Robert-Schumann-Wettbewerb (Zwickau 2002), wo er den Jehudi-Menuhin-Preis für den besten Teilnehmer  des gesamten Wettbewerbs erhielt. 
Im 50. Grotrian-Steinweg-Wettbewerb (2004) wurde Alexej mit dem höchsten Preis des gesamten Wettbewerbs für eine besonders herausragende Leistung ausgezeichnet. Darüber hinaus ist er Preisträger renommierter Internationaler Wettbewerbe: in Ettlingen (2002, 2004), in Wien (2004, Grand Prix), sowie Vladimir-Horowitz-Klavierwettbewerb in Kiew (2003). 
Alexej nahm an vielen Meisterkursen aktiv teil, unter anderem bei Prof. A. Jasinski, Prof. K.-H. Kämmerling, Prof. V. Krajnew,  und Prof. R. Kretschmar-Fischer.

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Veronika Eberle wurde 1988 in Donauwörth geboren. 
Mit sechs Jahren erhielt sie ihren ersten Violinunterricht und wurde 1998 Jungstudentin am Richard-Strauss-Konservatorium München bei Olga Voitova. 
Seit 2001 studiert sie bei Ana Chumachenco an der Hochschule für Musik und Theater in München. 
Im Jahr 2001 erhielt sie zusätzlichen Unterricht bei Christoph Poppen. 
Sie besuchte Sommerakademien in der Schweiz bei Robert Rozek, Helmut Zehetmair und Nora Chastain.
Wichtige Wettbewerbe waren 2001 der l. Bundespreis bei ”Jugend musiziert” mit dem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben in Hamburg, 2003 war sie Siegerin und l. Preisträgerin beim internationalen Violinwettbewerb Y. Neaman in Mainz, 2004  1. Preisträgerin beim Instrumentenwettbewerb der Stiftung Musikleben in Hamburg und PublikumspreistrŠgerin der Reihe Junge Elite in Mecklenburg-Vorpommern; 2005 wurde ihr der Rolf-Ehmer-Gedächtnispreis in Hamburg zuerkannt. 
Als Solistin hatte sie bereits zahlreiche Auftritte, darunter mit Orchestern wie dem Münchener Kammerorchester, den Bamberger, Münchner und Berliner Symphonikern, dem Züricher Kammerorchester und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin sowie der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und anderen Orchestern.
Von 2001-2004 war Veronika Eberle Stipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung. 
Der ”Kunstförderverein Kreis Düren e.V.” verlängerte ihr Stipendium um ein weiteres Jahr. 
Veronika Eberle spielt auf einer Violine von Joseph Gagliano (Neapel, ca. 1790) aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds der Deutschen Stiftung Musikleben.

Marie-Elisabeth Hecker
Marie-Elisabeth Hecker
 wurde 1987 in Zwickau geboren. Sie ist eines von acht Kindern einer Pfarrersfamilie. Es gehört zu ihren Hobbies, mit ihren vier Brüdern Fußball zu spielen ”da muss sie sich behaupten, und das ist eigentlich keine schlechte Voraussetzung für eine Künstlerkarriere” 

2001 wurde sie Jungstudentin in Dresden, ab 2005 studierte sie bei Prof. Peter Bruns in Leipzig, belegte Meisterkurse bei Steven Isserlis, Leonid Gorobkow, Anner Bylsma, Maria Kliegel, Frans Helmerson, Gary Hoffman, Phillip Muller, Bernard Greenhouse und Menahem Pressler. 
Sie gewann eine ganze Reihe von Preisen, so z.B. 2001 den 1. Preis und den Sonderpreis beim Internationalen Dotzauer-Wettbewerb in Dresden, 2003 den 1. Preis beim hochdotierten Wettbewerb der deutschen Wirtschaft in Kloster Haydau, 2005 den 1. Grand Prix und zwei Sonderpreise beim 8. Internationalen Rostropovich-Festival in Paris. 2004 wurde sie in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen. Seit 2006 ist sie Studentin der Kronberg Academy. 
Marie-Elisabeth Hecker kann inzwischen auf eine rege Konzerttätigkeit in Deutschland und in vielen europäischen Musikzentren zurückblicken. In diesem Jahr wird sie ihr Debüt in der New Yorker Carnegie Hall geben. 
Sie war zu Gast beim Internationalen Moritzburg Festival, in Lockenhaus, beim Cellofestival in Kronberg oder beim Festival d’Antibes, um nur einige Beispiele zu nennen. Sie hat als Solistin mit namhaften Orchestern gespielt wie dem Mahler Chamber Orchestra, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks oder dem Gulbenkian Orchester. Geplant sind mit den Münchner Philharmonikern Doppelkonzerte mit Gidon Kremer und ein Konzert beim Luzern Festival unter Claudio Abbado. 
Ihre erste CD mit der Kremerata Baltica erschien im März dieses Jahres. 
Marie-Elisabeth Hecker spielt ein italienisches Bajoni Cello, eine private Leihgabe der Erbengemeinschaft Lösch, vertreten durch Dr. W. Lösch. 
In Heimbach gastiert die junge Künstlerin zum ersten Mal – als Stipendiatin des Kunstfördervereins Kreis Düren.