Der Kunstförderverein Kreis Düren e.V. unterstützte 2006 
einen jungen Künstler durch ein Stipendium

Jermolaj Albiker

Jermolaj Albiker  |  Violine 

wurde 1981 in Berlin geboren und erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von sechs Jahren bei Nora und Abraham Jaffée. Danach wurde er von Prof. Ursula Scholz unterrichtet. Mit elf Jahren gab er sein Debüt als Solist mit Orchester im Kammermusiksaal der Philharmonie in Berlin. Zur Zeit studiert er an der Hochschule für Musik ”Hanns Eisler” in  Berlin bei Antje Weithaas. 

Jermolaj Albiker ist Preisträger des Wettbewerbs Jugend Musiziert, bei dem er auf Bundesebene mit ersten Preisen erfolgreich war und 1998 zusätzlich von der Deutschen Stiftung Musikleben mit dem Eduard-Söring-Preis für die herausragende Leistung im Fach Streicher ausgezeichnet wurde. Weitere Erfolge bei nationalen und internationalen Wettbewerben schlossen sich an. 
Als Solist konzertierte Jermolaj Albiker bereits mit Orchestern wie z.B. dem Staatsorchester Frankfurt/Oder, der Polnischen Kammerphilharmonie, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, dem Prager Sinfonieorchester und dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin. 
Recitals gab er u.a. bei den Festspielen Mecklenburg Vorpommern (Junge Elite), beim Schleswig Holstein Musik Festival sowie bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen. 
Wichtige Impulse erhielt er von Guy Braunstein, Thomas Brandis, Lewis Kaplan, András Schiff, Gerhard Schulz, Tabea Zimmermann und Christian Tetzlaff.
Seit 1997 ist Jermolaj Albiker Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben. Er ist Preisträger des 10. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben. Seit März 2002 spielt der Künstler eine Geige von Antonius Stradivarius aus dem Jahre 1703 aus dem Besitz des Bundes. Seit Januar 2005 spielt er eine Geige des Bonner Geigenbaumeisters Peter Greiner aus dem Jahre 2002, die ihm freundlicherweise von der Familie Dahms aus Bonn zur Verfügung gestellt wird. 
Sein CD-Debüt mit Werken von Franz Schubert, Ludwig van Beethoven und Maurice Ravel ist bei Ars Musici-Primavera erschienen.