PRESSEZITATE 2006 
(Zusammenstellung: L. P. Johannsen, Pressestelle) 


[...] Weitere Bayreuth-Parallelen? Nun, auch hier fließt mangels air-condition bei heißem Sommerwetter der Schweiß der Kenner und Liebhaber in Strömen, ebenso der namhafter Künstler, die anderswo hohe Gagen kassieren, hier freilich ehrenhalber zum Selbstkostenpreis auftreten. Und auch in Heimbach gilt’s der Kunst, auf die nämliche, pathostrunkene Weise: Man betrachtet sich – das Wort wird immer wieder gern zitiert, mit einer feinen Mischung aus Stolz, Scherz, und Selbstironie – als ”Bürgerinitiative für Kammermusik”. [...] Nahezu ideal ist es in Heimbach. Hier spielen die Geigerinnen Isabelle Faust und Baiba Skride oder die Cellisten Gustav Rivinius und Heinrich Schiff oder die Klarinettistin Sharon Kam oder die Bratscherin Tanja Masurenko in wechselnden Besetzungen, sämtlich mit dem Anspruch einer mustergültigen Interpretation, für sich selbst und für Kollegen. [...] Das scheint überhaupt signifikant für den Heimbacher Musizierstil: Man geht hier gern in die Extreme: entweder – oder. Mittlere Lösungen für musikalische Probleme werden vermieden.
Eleonore Büning (Frankfurter Allgemeine Zeitung), 17. 06. 2006

Sechs Stunden lang, angefüllt mit konzentrierter Kammermusik vom Feinsten, ließ sich das Publikum an den ersten beiden Tagen trotz hochsommerlicher Temperaturen in den Bann schlagen. 
Pedro Obiera (Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten), 15. 06. 2006

Wenn Lars Vogt mit seinen Gastmusikern ”aufläuft” und der Beifall einmal abgeebbt ist, wagt das Publikum kaum noch, sich zu regen. ”Spannungen” lautet nicht nur der Titel des Kammermusikfestes im Heimbacher Wasserkraftwerk. Dieser Begriff steht auch für die Atmosphäre während der Konzerte, wenn hochkarätige Musiker Jahr für Jahr das Publikum in ihren Bann ziehen. 

Caroline Bietzker (Kölner Stadt – Anzeiger), 17./18. 06. 2006
 
Inzwischen [hat sich] das Festival in der Musikwelt [...]längst zu einem der besten in Europa entwickelt. 
Irene Lange (Kölnische Rundschau), 17. 06. 2006
 
Wer bei ”Spannungen” mitmusiziert, steht oft schon Jahre im Voraus fest. ”Viele Spitzen – Kollegen haben langfristig Termine, so dass ich mich früh bemühen muss, sie hier einzubetten”, sagt Vogt. Und so kennt er auch deren Musikträume, von denen sich zahlreiche freilich nicht auf Anhieb verwirklichen lassen, weil das Heimbacher Programm schon voll ist. 
Norbert Holthoff (Dürener Zeitung), 19. 06. 2006
 
Auch im neunten Jahr seines Bestehens können die Veranstalter des Heimbacher Kammermusikfestes SPANNUNGEN auf eine erfolgreiche Konzertwoche zurückblicken. Interesse und Begeisterung des Publikums wachsen von Jahr zu Jahr, der federführende ”Kunstförderverein Kreis Düren” sorgte für eine reibungslose Organisation und Lars Vogt mit seinen diesmal 31 künstlerischen Freunden boten wiederum Höchstleistungen, die in ihrer Frische, Perfektion und geballten Dichte keine Konkurrenz zu scheuen brauchen.
Pedro Obiera (Dürener Nachrichten), 20. 06. 2006
 
 
Gerhard Quitmann, Vorsitzender des Kunstfördervereins Kreis Düren, und Lars Vogt bemerkten in ihrer Ansprache: ”Das Kammermusikfest in Heimbach, das in diesem jahr zum neunten Mal stattfindet, ist längst kein Geheimtipp mehr”. Die Organisatoren verzeichnen immer mehr Bestellungen, allerdings könne die Bestuhlung nicht weiter erhöht werden. Quitmann, an die Gäste im ausverkauften Saal gewandt: ”Dennoch seien Sie versichert, dass wir alle Anfragen zeitnah und fair abarbeiten.”
Gudrun Klinkhammer (Kölnische Rundschau), 14. 06. 2006