PRESSEZITATE 1997
Klavierabend mit Lars Vogt am 6. September 1997
zugunsten von SPANNUNGEN: MUSIK IM KRAFTWERK HEIMBACH
Zusammenstellung: L. P. Johannsen, Pressestelle

Einen schmucken Platz hat er da gefunden. Lars Vogt, der international jettende Pianist mit ausgeprägter Treue zu seiner Eifeler Heimat, der im Juni des kommenden Jahres (1998) mit seinem Festival ”Spannungen” Kammermusik vom Feinsten an den Rursee bringen möchte. Austragungsort soll das Kraftwerk in Heimbach sein, ein architektonisches Kleinod aus dem Jahre 1904 in malerischer Umgebung, das Vogt jetzt zum ersten Mal im Rahmen eines Benefizkonzerts zur Finanzierung des Festivals als Konzertraum testete. Die Bestuhlung reichte kaum aus, um die etwa 400 Kammermusikfreunde fassen zu können. Und an Atmosphäre mangelt es den Räumlichkeiten nicht [...]. Ein Funke Abenteuerlust abseits steriler Konzertsaal-Perfektion hat schließlich auch seine Reize. Verbündete für seine ”Spannungen” fand Vogt im ”Verein der Freunde und Förderer von Kunst und Künstlern im Kreis Düren” sowie in den RWE. Grundsätzlich dürfte das Kraftwerk seine Feuertaufe bestanden haben. 
(Pedro Obiera, Dürener Nachrichten, 08. 09. 1997)

Der Auftakt gelang überaus lebendig, eindrucksvoll und musikalisch hochrangig; vom Organisatorischen und vom Zuspruch her war es ein voller Erfolg. Der Verein der Freunde und Förderer von Kunst und Künstlern im Kreis Düren bot am Samstag eine ”Vorschau” auf seine neue Kammermusikreihe ”Spannungen” die sich im Sommer dieses Jahres etablieren soll. Lars Vogt, künstlerischer leite r dieser Reihe und Dürener Pianist mit internationaler Karriere, spielte ”Musik im Kraftwerk Heimbach”. Bei Werken von Brahms und Schubert gelang ihm eine Darstellung von leuchtender Bravour. [...] Großer Beifall im ”vollen Haus” und eine Zugabe.
(
Anne Koizlik, Dürener Zeitung, 08. 09. 1997)

Der Pianist Lars Vogt (27), der heute bereits zu den führenden Klaviervirtuosen der jungen Generation zu zählen ist, wagte gemeinsam mit dem Dürener Kunstförderverein und dem RWE den Schritt, eine Turbinenhalle zum Konzertsaal zu erklären. Der Erfolg gab ihnen Recht. Rund 400 Zuhörer wollten sich das Ereignis nicht entgehen lassen und kamen voll auf ihre Kosten. Befürchtungen, das Konzert werde unter noch nicht erprobten akustischen Bedingungen leiden, waren dadurch zerstreut worden, dass man rund um das Konzertpodium Teppichböden verlegt hatte. [...] Nach der Pause erklang die große Sonate c-moll von <Franz Schubert. [...] Auch hier unterstrich der Pianist seine absolute Befähigung und der nicht enden wollende Schlussbeifall forderte eine Zugabe heraus.
(Heinz Dorsel, Kölnische Rundschau, 09. 09. 1997)