AUSZUG VON PRESSESTIMMEN ZU SPANNUNGEN 2004

Zum siebenten Male seit der Gründung des Festivals 1998 verwandelte sich die Turbinenhalle des Kraftwerks Heimbach in der Nordeifel zum Mekka der Kammermusik. Lars Vogt, Initiator und Künstlerischer Leiter, versammelte für sein Festival ”Spannungen” einmal mehr eine Elite von Instrumentalisten. Der Energieriese RWE [...] betätigt sich hier als Kunstmäzen, unterstützt von DeutschlandRadio und dem rührigen Kunstförderverein des Kreises Düren. [...] Der Tod eines der Getreuesten des Festivals überschattete das Ganze: Der Cellist Boris Pergamenschikow, seit 1998 dabei, hinterließ eine spürbare Lücke. Lars Vogt gedachte des Freundes am Eröffnungsabend mit dem so schlichten wie anregenden Vortrag der ”Erinnerung” aus Schumanns ”Kinderszenen”.
(Alfred Beaujean, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. 06. 2004) 

”Spannungen: Musik im Kraftwerk Heimbach” nennt sich dieses wunderfeine Festival, an dem außer dem schwindelerregenden Niveau des Musizierens nichts festspielmäßig, sondern alles sehr normal ist. Hier gilt's nur der Kunst. Jedes übermäßige Ego bleibt vor der Türe. 
(Manuel Brug, DIE WELT, 09. 06. 2004) 

Das von dem aus Düren stammenden Pianisten Lars Vogt gegründete Fest ist immer auch ein bisschen Abenteuer. Für das Publikum ebenso wie für die Musiker, die hier eine Woche lang in unterschiedlichsten Besetzungen Stücke einstudieren und aufführen. Keiner darunter, der nur für ein Gastspiel anreist. Die Atmosphäre ist familiär und locker: Kein Frack auf dem Podium, keine Abendgarderobe im stets ausverkauften Auditorium.. Von Beginn an wirkte das Festival wie ein Magnet auf erstklassige Musiker, von denen nicht wenige Stammgäste sind. 
(Bernhard Hartmann, General-Anzeiger Bonn, 06. 06. 2004) 

Die geballte Inspiration der bereits anwesenden Künstler und die Erwartungshaltung des mittlerweile reichlich ”verwöhnten” Publikums bewahren die Woche vor der Routine des Gewöhnlichen. Auch Dr. Gertrud Steinbrück, die Gattin des als Schirmherr fungierenden Ministerpräsidenten, genoss die besondere Atmosphäre des ”kleinen und feinen, aber nicht piekfeinen Familienfestes” ...
(Pedro Obiera, Aachener Nachrichten, Aachener Zeitung, 01. 06. 2004). 

Laudator Dr. Gert Maichel führte fast den gesamten Vorstand der RWE Power AG an, gefolgt vom Vorstand der RWE Rhein-Ruhr mit Dr. Widera. Dr. Maichel umriss die historische Bedeutung des Jugendstilkraftwerks, wo es, wenn Turbinen schweigen, noch mehr und andere erneuerbare Energie gebe. Seinen Dank an Lars Vogt und alle, die ihm zu Interpretationen von höchstem Rang verhelfen, verband er mit dem Versprechen: ”Die Kooperation zwischen dem Kunstförderverein Kreis Düren und RWE ist ein stabiles Fundament.” Ebenso wichtig DeutschlandRadio/Deutschlandfunk, dessen Intendant Ernst Elitz mit Gattin den Abend genoss.
(Georg Neulen, Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten, 01. 06. 2004) 

Am Ende halten sich Glück und Erschöpfung die Waage. Ein Konzertmarathon von kräftezehrender Dichte und Vielfalt lag hinter den 36 Künstlerinnen und Künstlern und noch mehr Helferinnen und Helfern, als sich am Sonntagabend die Pforten des Jugendstilkraftwerks Heimbach für dieses Jahr schlossen. Die siebte Auflage der ”Spannungen” knüpfte nahtlos an die überwältigenden Erfolge der Vorjahre an ... Man möchte auch das Umfeld nicht missen, die rege besuchten öffentlichen Proben, die Einführungsvorträge, die Fanfarenstöße der Turmbläser der Musikschule Heimbach, den Plausch mit den Interpreten, die familiär anheimelnde Atmosphäre, die irreal wabernden Nebelschwaden über dem Rursee. 
(Pedro Obiera, DŸrener Nachrichten, 08. 06. 2004) 

Das 1998 von Pianist Lars Vogt gegründete Kammermusikfest ”Spannungen: Musik im Kraftwerk Heimbach” ist eine Erfolgsstory. In kürzester Zeit hat sich die einwöchige Konzertreihe im Jugendstil-Kraftwerk des Eifelstädtchens zu einem internationalen Treffpunkt von Spitzenmusikern aus aller Welt entwickelt. Eintrittskarten sind Mangelware. Denn Heimbach ist immer wieder spannend, Heimbach ist Kult.
(FonoForum, Juni 2004) 

(Zusammenstellung: Pressestelle SPANNUNGEN, Peter Johannsen, 06. 07. 04)