AUSZUG VON PRESSESTIMMEN ZU SPANNUNGEN 2005

„Die SPANNUNGEN haben mich künstlerisch, vor allem aber auch menschlich sehr bereichert.“ Kein Wunder, dass Lars Vogt auch für die achte Auflage seines Kammermusik-Festivals im RWE-Jugendstilkraftwerk wieder eine Interpreten-Creme klassischer Musik bis hin zur Moderne gewonnen hat. 
(Norbert Holthoff, Dürener Zeitung, 08. 04. 2005) 

Das RWE unterstützt „Spannungen“ als Hauptsponsor bereits im achten Jahr. „Nicht zuletzt möchten wir mit unserem Engagement als internationales Unernehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und kulturelle Akzente setzen“, so Wilfried Hartung, Leiter von RWE Rhein-Ruhr in Düren bei der Vorstellung des Programms. 
(Egon Schiffer, Super-Sonntag, 10. 04. 2005)

Das Geheimnis ist die familiäre Atmosphäre für die Künstler, die Lebensgemeinschaft zwischen Freizeit, Proben und Konzerten im Dreieck von Hotelrestaurant, Burg Heimbach mit öffentlichen Proben und Einführungsvorträgen und der „Kraftzentrale“ der Aufführungen an der Rur. (Georg Neuen, Aachener Nachrichten / Aachener Zeitung, Magazin, 14. 05. 2005)

Ausschließlich geladene Gäste und Sponsoren waren [...] in das herrliche Jugendstilkraftwerk gebeten, als besonderer Ehrengast konnte der Schirmherr des Festivals, der scheidende Ministerpräsident Peer Steinbrück, begrüßt werden. Lars Vogt, der künstlerische Leiter [...] und Gerhard N. Quitmann als erster Vorsitzender des Kunstfördervereins Kreis Düren übernahmen die ersten Ansprachen. Das wundervolle Kraftwerk habe in den vergangenen acht Jahren eine ganz eigene, sehr beachtenswerte Musikgeschichte geschrieben. Die Konzerte der Reihe „Spannungen“ finden inzwischen weltweit Gehör, sei es durch den [Deutschland]funk, oder durch CD-Einspielungen. 
(Gudrun Klinkhammer, Kölnische Rundschau, 06. 06. 2005) 

„Das Schöne in Heimbach ist die familiäre Atmosphäre. Da gibt es ernste und absolut tiefgehende Konzert. Anschließend wird gefeiert.“ (Komponistin Tatjana Komarova)
(Sandra Kinkel, Dürener Nachrichten, 07. 06. 2005)

...tatsächlich ist es ja eine Art Wallfahrt, wenn hier jedes Jahr Anfang Juni die Turbinen der RWE abgestellt werden und eine Woche lang Abend für Abend einige Hundert Musik-Gläubige hierher pilgern. [...] Zu dem betont zwanglosen Charakter des Festivals gehört auch, dass Vogt sich nicht groß um Programmkonzepte kümmert. „Wir spielen, wozu wir Lust haben“, ist das einfache Motto. [...] „Das Grundgefühl, dass Klassik etwas Schönes und Besonderes vermittelt, ist bei vielen aus meiner Generation einfach weg“, kommentiert der 35-jährige Vogt ...
(Jörg Königsdorf, Süddeutsche Zeitung, 11. 06. 2005)

Natürlich gibt es Ähnliches – von der Schubertiade im vorarlbergischen Schwarzenberg über die Lockenhaus-Konzerte des Geigers Gidon Kremer bis zu den jüngeren Gründungen wie dem „Moritzburg Festival“ bei Dresden. Aber nur die „Spannungen“ im alljährlich für eine Woche stillgelegten Wasserkraftwerk Heimbach schaffen, was Skeptiker schon für aussichtslos hielten: Konzerte, die europaweit Maßstäbe setzen, vor vollem Saal und erstaunlich jungem Publikum, das zum Teil von weit her anreist – ohne staatliche Subventionen, ohne Eventtricks, ohne Schickeria und Medienrummel. Das Geheimnis des Erfolgs heißt Lars Vogt, 35. Der Pianist und Festivalleiter aus der nahen Stadt Düren, bekennender Gladbach-Fan und fröhlicher Draufgänger, macht die Abendprogramme gern „aus dem Bauch heraus“, aber bei der Vorplanung hat er ein klares Ziel: Junge, „beinah absurd gute Musiker“ sollen ein paar Tage zur „Großfamilie“ verschmelzen, der es allein um den Klang geht. „Die menschliche Seite ist sehr wichtig – wer vor Ort den großen Star gibt, passt hier nicht her“, meint Vogt. (Johannes Saltzwedel, DER SPIEGEL, 13. 06. 2005)

Auch hochbegabte Nachwuchskünstler waren diesmal mit von der Partie, unter ihnen Entdeckungen, etwa die siebzehnjährige Veronika Eberle. Man musizierte in engstem, fast familiären Kontakt zu einem Publikum, das begeistert mitgeht, gleichviel, ob es sich um bewährte Großwerke der Literatur [...] oder um experimentelle Neutönerei handelt. [...] Mögen manche Programme der insgesamt acht Konzerte quantitativ des Guten zuviel getan haben: Was vom ersten bis zum letzten Tag faszinierte, war die aus jeder Darbietung in Auge und Ohr springende Freude der mehr als zwei Dutzend hochkarätiger Musiker am gemeinsamen Musizieren auf exemplarischem Niveau. 
(Alfred Beaujean, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. 06. 2005)

(Zusammenstellung: L. P. Johannsen, Pressestelle SPANNUNGEN)